Fit für Ramadan: So bereitest du dich vor

So Bereiten Sie Ihren Körper im VAE auf Ramadan vor
Der Monat Ramadan steht nicht nur für spirituelle Reinigung, sondern stellt auch eine erhebliche physische Herausforderung dar für diejenigen, die ihre Körper nicht rechtzeitig für das Fasten vorbereiten. Viele erleben in den ersten Tagen Kopfschmerzen, Müdigkeit, Dehydrierung und niedrige Energiespiegel, bevor ihre Körper sich an den neuen Rhythmus anpassen. Gesundheitsexperten warnen deutlich, dass die Vorbereitung nicht erst am ersten Tag von Ramadan beginnen kann – idealerweise sollte diese Wochen im Voraus starten.
Vorbereitung Beginnt Wochen Vor Ramadan
Aufgrund der langen Fastenperiode ist es besonders wichtig, unsere Körper nach und nach an die veränderten Ess- und Schlafgewohnheiten zu gewöhnen. Idealerweise sollte ein allmählicher Übergang sechs bis acht Wochen vor Ramadan beginnen. Dies ist besonders wichtig für Menschen mit chronischen Krankheiten, die ihren Tagesablauf mit ärztlichem Rat abändern müssen. Im Allgemeinen sind zwei bis vier Wochen ausreichend, um sich als gesunde Person reibungslos vorzubereiten, vorausgesetzt, die Veränderungen erfolgen schrittweise.
Stufenweise Ernährungsumstellung
Einer der größten Fehler während des Fastens ist, plötzliche und radikale Änderungen in der Ernährung vorzunehmen. Statt abrupten Beschränkungen ist ein schrittweiser Übergang zu nahrhafteren und gesünderen Lebensmitteln viel effektiver. Es ist ratsam, Portionen zu reduzieren und den Konsum von Zucker, fetthaltigen Lebensmitteln und verarbeiteten Lebensmitteln wochenweise zu verringern. Der Körper braucht Zeit, um sich an seltener auftretende Mahlzeiten und anders zusammengesetzte Nahrung zu gewöhnen.
Erhaltung des Energiepegels durch langsam verdauliche Nährstoffe
Ein Schlüsselfaktor für das Wohlbefinden während Ramadan ist die Art der Nährstoffe, die in den Tagen vor dem Fasten sowie während der Iftar- und Suhoor-Phasen konsumiert werden. Komplexe Kohlenhydrate – wie Vollkornprodukte, Hafer und brauner Reis – bieten langanhaltende Energie. Zusätzlich helfen ballaststoffreiche Lebensmittel wie Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte, ein Sättigungsgefühl zu bewahren. Auch die Eiweißzufuhr ist für den Erhalt der Muskelmasse und des Energiehaushalts essenziell.
Reduktion von Zucker und Fetten
Viele versuchen, sich auf Ramadan vorzubereiten, indem sie übermäßig essen, um Hungergefühle zu vermeiden. Allerdings kann dies den gegenteiligen Effekt haben und den Stoffwechsel belasten. Übermäßiger Zuckerkonsum und schwere, fetthaltige Speisen verlangsamen die Verdauung, verursachen Blutzuckerschwankungen und erhöhen die Ermüdung am nächsten Tag. Statt in den letzten Tagen auf diese Lebensmittel „aufzustocken“, ist es besser, deren Konsum schrittweise zu reduzieren.
Stufenweise Reduktion von Koffein
Abruptes Stoppen koffeinhaltiger Getränke wie Kaffee oder Energydrinks kann in den ersten Fastentagen zu häufigen Kopfschmerzen, Reizbarkeit und Konzentrationsschwierigkeiten führen. Einer der besten Wege, Unwohlsein zu vermeiden, ist, die tägliche Koffeinaufnahme ein bis zwei Wochen vor Ramadan zu reduzieren. Dies ermöglicht es dem Körper, sich nach und nach an einen niedrigeren Anregungspegel zu gewöhnen, was die ersten Fastentage weniger belastend macht.
Anpassung der Mahlzeiten an den Ramadan-Rhythmus
Unsere „innere Uhr“ des Körpers reagiert empfindlich auf Essenszeiten. Eine allmähliche Anpassung an den Rhythmus der Suhoor- (vor Sonnenaufgang) und Iftar- (nach Sonnenuntergang) Mahlzeiten während Ramadan erleichtert die Verdauungsanpassung. Es wird empfohlen, die üblichen Essenszeiten in kleinen Schritten bereits vor Beginn des Fastens zu verschieben, damit der Biorhythmus des Körpers keinen plötzlichen Schock erleidet.
Hydration – aber Nicht Einfach Nur So
Viele machen den Fehler, vor Suhoor große Mengen Wasser auf einmal zu trinken, in der Hoffnung, Dehydrierung zu verhindern. Dies ist jedoch keine effektive Methode und kann die Nieren belasten. Für eine optimale Hydratation sollte die tägliche Wasseraufnahme zwischen Iftar und Suhoor gleichmäßig verteilt werden, wobei mindestens acht bis zwölf Gläser Wasser angestrebt werden sollten. Es ist wichtig zu beachten, dass Tee, Kaffee und kohlensäurehaltige Getränke Wasser nicht ersetzen und aufgrund ihrer harntreibenden Wirkung die Hydratation verschlechtern können.
Medizinische Beratung zur Sicherheit
Das Fasten während Ramadan ist nicht für alle risikofrei. Für Menschen mit chronischen Krankheiten – wie Diabetes, Herz- oder Nierenerkrankungen – ist eine ärztliche Beratung vor Beginn des Fastens essenziell. Experten sagen, dass sie mit entsprechender Planung und medizinischer Aufsicht sicher fasten können, aber das Wichtigste ist immer, die Gesundheit zu schützen. Sobald irgendwelche Warnsignale – wie extreme Schwindel, schneller Herzschlag oder Verwirrung – auftreten, sollte das Fasten unterbrochen werden und sofort medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.
Zusammenfassung
Ramadan ist eine Zeit der körperlichen und spirituellen Erneuerung, aber diese kann nur vollständig sein, wenn wir unsere Körper ebenfalls vorbereiten. Richtige Ernährungsumstellung, Aufgeben von Koffein, Anpassung an den Biorhythmus und angemessene Hydratation tragen alle dazu bei, das Fasten nicht erschöpfend, sondern erhebend zu gestalten. Vorausschau, schrittweise Änderung und Selbstfürsorge sind die Grundsätze, nach denen sich jeder auf diesen besonderen Zeitraum vorbereiten kann – besonders, wenn er in der schnelllebigen Umgebung von Dubai während Ramadan Frieden und Balance finden möchte.
(Der Artikel basiert auf Aussagen von Ärzten.)
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