Einwegplastikverbot in der Gastronomie: Was kommt 2026?

Das Aus für Einwegplastik in der Gastronomie - Was erwartet uns 2026?
Der 1. Januar 2026 markiert einen Wendepunkt in den Nachhaltigkeitsbemühungen der Vereinigten Arabischen Emirate, da die zweite Phase des Verbots von Einwegplastik begann. Obwohl die strengeren Bestimmungen gerade erst in Kraft getreten sind, hatten sich viele Gastronomiebetriebe Monate im Voraus auf die Änderungen vorbereitet. Sie wurden sowohl durch die Einhaltung der Vorschriften als auch durch das zunehmende Umweltbewusstsein der Kunden motiviert.
Warum war die Änderung notwendig?
Einwegplastik – wie Schaumstoffbecher, Besteck, Strohhalme und Tüten – hat weltweit schwerwiegende Umweltprobleme verursacht. Die Auswirkungen auf das Meeresleben, die Ausbreitung von Plastik-Mikropartikeln und Probleme in der Abfallwirtschaft haben viele Länder dazu veranlasst, ihre Vorschriften zu verschärfen. Die VAE starteten diese Richtlinie 2022 mit der Ministerialentscheidung Nr. 380, um Nachhaltigkeit und eine Kreislaufwirtschaft zu fördern.
Dubai führt dabei insbesondere die Initiativen an. Die Entscheidung des Umsetzungsausschusses, genehmigt durch den Kronprinzen von Dubai, regelt die Nutzung von Einwegprodukten in der gesamten Emirate, einschließlich Hotellerie, Einzelhandel und Verkehr.
Maßnahmen in der Praxis für den Übergang
Viele kleinere Gastronomiebetriebe hörten bereits ab November 2025 auf, Einwegplastik zu beziehen. Nach dem Aufbrauchen der vorhandenen Bestände bestellten sie keine Schaumstoffbecher, Plastikbesteck oder -strohhalme mehr. Einige Betriebe stellten für den Vor-Ort-Verzehr auf Pappbecher, Holzutensilien und wiederverwendbare Servierlösungen um, während Mitnahmegerichte gemäß den Vorschriften in biologisch abbaubaren oder recycelbaren Verpackungen angeboten werden.
Laut einem Bericht eines Diners in Sharjah ermöglichte der frühe Übergang dem Personal, neue Verfahren in einer ruhigen Umgebung zu erlernen, ob neue Lieferanten zu testen, Serviceverfahren anzupassen oder mit Kunden zu kommunizieren. Obwohl es anfangs einige Probleme gab, hauptsächlich aufgrund der Kosten neuer Werkzeuge, begrüßte die Mehrheit der Kunden die Veränderung positiv. Viele freuten sich, dass das Diner frühzeitig auf plastikfreie Betriebsabläufe umstellte.
Neue Verpackungspraktiken für Hauslieferungen
Der Wandel ist auch bei Online-Essensbestellungen spürbar. So ersetzte ein anderes Restaurant in Sharjah Plastik-Essensbehälter und -tüten vollständig. Sie verwenden nun stabile, lebensmittelechte Kartonverpackungen, die den Anforderungen des Verbots von 2026 entsprechen. Kunden haben sich daran gewöhnt, keine Lebensmittel mehr in Plastiktüten zu erhalten, und das Fehlen von mitgeliefertem Besteck ist keine Überraschung.
Mitarbeiter, die in der Lieferung tätig sind, berichteten, dass sich die meisten Kunden schnell an das neue System angepasst haben. Auch die Lieferanten reagierten rechtzeitig auf die Vorschriften: Mit der sinkenden Nachfrage nach traditioneller Plastikverpackung tauchten mehr Alternativen auf dem Markt auf, wodurch der Übergang aus logistischer Sicht bewältigbar wurde.
Reaktionen und Anpassung der Gäste
Die öffentliche Reaktion war überraschend schnell. Viele bemerkten, dass sie bei Hauslieferungen keine Plastikbestecke mehr erhielten, was jedoch zu keinen Störungen führte. Außerdem schätzten Stammkunden den umweltfreundlichen Service. Die Veränderung sendet so nicht nur eine notwendige, sondern auch eine positive Botschaft: Diners und Restaurants können gemeinsam zu einer saubereren, nachhaltigeren Zukunft beitragen.
Was können wir in der Zukunft erwarten?
Die zweite Phase des Einwegplastikverbots ist nur eine Etappe in der langfristigen Umweltstrategie der VAE. Weitere Produkte werden voraussichtlich auf die schwarze Liste gesetzt, und die Vorschriften werden auch auf andere Industrien ausgeweitet. Das klare Ziel ist es, nicht recycelbaren Abfall zu reduzieren und die Verbreitung alternativer, umweltfreundlicher Lösungen zu fördern.
Basierend auf den Erfahrungen der Gastronomiebranche lässt sich sagen, dass der Schlüssel zum erfolgreichen Übergang in der Vorbereitung, der Sicherstellung der Unterstützung durch Lieferanten und der Aufklärung von Mitarbeitern und Gästen liegt. Restaurants, die frühzeitig gehandelt haben, verschafften sich einen Wettbewerbsvorteil, da sie sich nicht eilig an die Vorschriften anpassen mussten.
Zusammenfassung
Die mit dem 1. Januar 2026 wirksame zweite Phase ist ein Meilenstein in der Reihe von Umweltmaßnahmen der VAE. Das von Gastronomiebetrieben gesetzte Beispiel zeigt, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine Frage der Vorschriften ist, sondern auch der geschäftlichen Denkweise. Weitsicht, Bewusstsein und ehrliche Kommunikation mit den Kunden erleichterten den Übergang. Die Beseitigung von Einwegplastik ist nicht nur ein Umweltproblem, sondern Teil der sozialen Verantwortung, die langfristig allen zugutekommt – sei es Restaurant, Verbraucher oder die Natur. Dubai und die gesamten VAE haben damit einen weiteren Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft gemacht.
(Der Artikel basiert auf einer Regelung.)
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